Turn- und Sportverein
      Pavelsbach 1965 e.V.

Niederlage im Derby gegen Heng

Nachdem man sich nach dem Auftaktsieg aus der vergangenen Woche viel vorgenommen hatte, erwischte die SG Pavelsbach/Postbauer gestern gegen den Henger SV einen gebrauchten Tag und verlor völlig verdient mit 1:3 (0:1).

Gleich zu Beginn erwischten die Gäste den besseren Start und übernahmen das Kommando. Die SG Pavelsbach/Postbauer konnte leider nicht an die gute erste Halbzeit aus dem Auftaktmatch anknüpfen. So zeigte man sich im Aufbauspiel ideenlos, die vielen langen Bälle führten zu mehr Spielanteilen durch den HSV. Den Führungstreffer erzielten die Gäste in der 25. Minute nach einem Standard, nachdem der eingewechselte Kühn eingenickt hatte. Zwar konnte sich die SG Pavelsbach/Postbauer zum Ende der ersten Hälfte etwas fangen, jedoch zeigten sich die Henger in der ersten Hälfte einfach energischer, wodurch es mit dem verdienten 0:1 in die Pause ging.

Auch nach der Pause waren die Gäste das bessere Team, die ein oder andere gute Möglichkeit wurde aber vom gestern glänzend aufgelegten SG-Keeper Paul Mederer verhindert. Machtlos war er beim 0:2 in der 55. Minute: eine Ivanjuk-Flanke von rechts auf den zweiten Pfosten köpfte Heinlein in die Mitte, Tobias Hampe brachte den Ball dann aus kurzer Distanz über die Linie. Hoffnung schöpfte die Heimelf dann in der 70. Minute, nachdem Alexander Pröll in eine eins-gegen-eins-Situation gekommen war, den Gegenspieler gut ausgespielt hatte und Gästekeeper Pfaller keine Chance ließ. Trotz des Anschlusstreffers fehlte es in der Folgezeit an Mut und Kreativität, um noch einmal zwingend vor das Gästetor zu kommen. In der 82. Minute machten die Gäste dann den Sack zu, nach einem Einwurf erzielte David Eichl mit einem Sonntagsschuss aus 16 Metern den verdienten 1:3 Siegtreffer.

Unterm Strich eine verdiente Derbyniederlage für die SG Pavelsbach/Postbauer, die gestern einfach ein schwaches Spiel abgeliefert hatte. Nächste Woche geht’s dann zum 1. FC Altdorf, welcher in der Vorsaison knapp am Aufstieg gescheitert war. Hier bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung, wenn man etwas mitnehmen möchte.